Betrieb

Unfälle auf der Schwarzatalbahn

 

Am 18. Mai 1932 weist die Hauptverwaltung der DRG in Berlin in einem Telegrammbrief auf durch warmes Wetter verursachte Gleisverwerfungen hin. Danach ist es im Vorfeld zu einem Unfall gekommen. Ein Gleis, welches sich in einer Gefällestrecke befand, war im Laufe der Zeit gewandert. Dadurch waren die Stoßlücken zwischen den Gleisen verschwunden und die Schienen konnten sich bei großer Hitze im Sommer nicht mehr genügend ausdehnen. Bei Streckenbegehungen soll auf diesen Umstand besonders geachtet werden.
Wie aus einer Kurzmitteilung vom 24.4.1933 hervorgeht, ist es zu Unfällen von Kleinwagen an unbeschrankten Bahnübergängen gekommen. In dieser Mitteilung wird noch einmal ausdrücklich auf die geltenden Sicherheitsvorschriften zum Befahren von unbeschrankten Bahnübergängen mit Kleinwagen hingewiesen.

 

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