Strecke

X. Katzhütte -> www.gemeinde-katzhuette.de

 

Der Endbahnhof der Schwarzatalbahn liegt bei Kilometer 24,5. Er ist der einzige Bahnhof, bei dem sämtliche Weichen handbedient sind. Nur die signal- und sicherheitstechnische Verriegelung der Weichen erfolgt über Seilzugdrähte.
Bautechnisch ist der Bahnhof weitgehend in seinem ursprünglichen Aussehen erhalten geblieben. Lediglich der einständige Lokschuppen gegenüber des Bahnsteiges ist heute nicht mehr erhalten. Jedoch kann man an Hand der Gleise und der Grundmauern noch seinen genauen Standort ausmachen.
Auf einem Teil des Bahnhofesgeländes befindet sich heute der Brennstoffhandel Jahn, dessen Hauptsitz in Oberweißbach ist.
Aus aufgefundenen Unterlagen geht hervor, dass regelmäßig Arbeiten zur Erhaltung der Bahnanlagen unternommen wurden. So teilt die Bahnmeisterei Sitzendorf den Bahnhof Katzhütte betreffend am 10. Juli 1953 mit, dass die Lager der Eisenschwellen des Gleises 5 unbrauchbar geworden sind und das Gleis auf Grund der dadurch aufgetretenen Spurerweiterung gesperrt wird. Die Schwellen wurden danach durch Holzschwellen ausgetauscht.
Interessant auch die Mitteilung vom 20. Juli 1953, die wir in alten Unterlagen aufgefunden haben. Hier heißt es, dass das Gleis 1 um 6m verlängert werden soll. Da für diese Verlängerung Baugrund im Wert von ca. 300 DM nötig ist, soll die Verlängerung durch Zurücklegung der Weiche 9 und Verschiebung der Weiche 7 realisiert werden. Die dazu notwendigen Arbeiten sollen im Rahmen der für 1954 geplanten Weichenauswechslung erfolgen.
In der gleichen Mitteilung werden auch Bedenken gegen den Einsatz von Loks der BR 58 angemeldet, da diese Loks den Oberbau der zahlreichen 180m Kurven negativ beeinträchtigen würden.

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